An dieser Stelle wird beschrieben, wie die Wirtschaft im Land der Zufriedenheit funktioniert.
1 SL - Sling (früher Silberling)
besteht aus 100 K - Kus (früher Kupfermünzen)
Früher gab es noch die Golddublone = 20 SL
hat heute aber nur noch Sammlerwert.
Sling und Kus gibt es noch als Münzen.
Sonst wird das Geld ausschliesslich elektronisch verwaltet.
Von einer Zentralbank - es gibt keine Konkurrenz oder Alternativen im Land der Zufriedenheit.
Jeder Mensch hat einen Anspruch auf einen Grundlohn von 40 SL pro Woche.
Der Lohn bleibt über Jahrhunderte fest. Dies widerspiegelt den wahren Wert der Währung: die Menschen!
Geht es der Wirtschaft gut, so sinken die Preise. - Geht es der Wirtschaft schlecht, so steigen die Preise. Die Löhne bleiben aber fest.
1 SL entspricht ungefähr einer vollwertigen Mahlzeit, die die Menschen in der Regel in einem Gasthaus zu sich nehmen. - Denn kaum jemand hat zuhause eine Küche.
Da die Menschen nicht in Familien organisiert sind, leben sie in Zimmern - meist direkt beim Arbeitsplatz.
Jeder Mensch hat Anspruch auf ein Zimmer und einen kleinen Abstellraum für persönliche Habe. Wer auf Reisen geht, gibt sein Zimmer auf und wohnt in Gasthäusern. Das erste Zimmer ist in jeder Nacht kostenlos.
Wer zu klein, zu alt oder zu krank ist zum Arbeiten, kann vom Grundlohn gut leben. Das gilt auch für alle, die keine Lust zum Arbeiten haben, Urlaub machen oder sich als freie Künstler ohne Bindung betätigen wollen.
Das Gesundheitswesen und der öffentliche Verkehr sind für die Einwohner kostenlos. Privat-Verkehr git es nicht.
Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt 60 Stunden - inklusive Pausen und Mahlzeiten.
Wer soviel arbeitet, erhält seinen Lohn, der primär auf der absolvierten Bildung basiert - und zwar auf der in Bildung investierten Zeit.
Die Kinder bleiben als Lan die ersten fünf Jahre bei ihrem Nan. Danach treten sie in ein Kloster ein, das für 10 Jahre ein Grundausbildung anbietet. Wer diese Grundausbildung absolviert und besteht, erreicht eine Lohnbasis von 100 SL. - Wer nicht bestanden hat, erreicht nur 70 SL.
Durch Weiterbildung, lässt sich diese Lohnbasis erhöhen. Durch jedes Jahr Weiterbildung (beim Grundlohn) erhöht sich die Lohnbasis um 10 SL. Dies ist unabhängig von der Art der Weiterbildung - Handwerkerlehre, Lehrausbildung im Kloster oder Studium an einer Universität.
Die Lohnbasis kann bis auf maximal 200 SL ansteigen.
Wer mit seiner Arbeit Verantwortung übernimmt für Menschen, Infrastruktur oder ein Unternehmen, kann seinen Lohn nochmal um maximal 50% der Lohnbasis steigern.
Weiter werden alle Mitarbeiter am Erfolg von Unternehmen oder Verwaltung beteiligt. Ein allfälliger Gewinnüberschuss wird derart unter den Mitarbeitern verteilt, dass nochmals maximal 50% der Lohnbasis jährlich ausbezahlt werden können.
Der Bestverdiener im Land (Papst, Graf oder Unternehmensführer) verdient also maximal 400 SL - oder das 10-fache des Grundlohns
Dieses Wirtschaftssystem basiert nicht auf einer langfristigen Planung von Nachfrage und Angebot, sondern auf den Ideen und Umsetzungskraft der einzelnen Menschen.
Es sind viele kleine und kleinste Unternehmen, in denen die Menschen ihrer Arbeit mit Spass und Freude nachgehen. Der Müller mahlt Mehr, das der Bäcker kauft und daraus Brot herstellt. Doch die Mühle gehört nicht dem Müller und die Backstube nicht dem Bäcker, sondern der Allgemeinheit.
Dennoch führt der Bäcker sein Geschäft selbständig, kauft Mehl ein, verkauft Brot und führt seine Bücher. Am Ende des Jahres resultiert ein Erfolg oder ein Verlust, den die Gemeinschaft tragen muss.
Der Gewinn wird in der Regel folgendermassen aufgeteilt:
- Ein Viertel für die Aufbesserung der Löhne der Mitarbeiter - bis zum Maximum von 50% der Lohnbasis.
- Ein Viertel für Innovation ins eigene Geschäft
- Ein Viertel für den Innovationsfonds der Gemeinschaft zur Förderung neuer Unternehmen
- Ein Viertel geht direkt an die Gemeinschaft - anstelle von allen Steuern und Abgaben.